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Erweiterte Dynamic Search Ads (DSA) sind jetzt bei Bing verfügbar

Microsoft Advertising hat letzte Woche bekannt gegeben dass Dynamic Search Ads (DSA) nun auch ein weiteres Beschreibungsfeld und einen längeren dynamisch generierte Werbetitel unterstützt. Dieses erweiterte Format ist in allen Märkten verfügbar, in denen die dynamsichen Suchanzeigen unterstützt werden: Dazu zählen die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Kanada und Australien.

Das aktualisierte Format ermöglicht es nun:

Was sind die Vorteile davon?

Mit Hilfe von längeren Beschreibungen können Textanzeigen mit zusätzlichen Informationen noch spezieller auf den User gerichtet werden. Dadurch wird die Anzeige größer, wirkt professioneller und erhöht so die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden. Allerdings wird die zweite Beschreibung nicht immer auf allen Geräten angezeigt. Daher sollte in der ersten Beschreibungszeile alle wichtigen Punkte enthalten sein.

Die Meldung gibt es hier
dynamische suchanzeigen bing

Was sind eigentlich dynamische Suchanzeigen?

Mit Dynamischen Suchanzeigen bzw. Dynamic Search Ads oder kurz DSA genannt, werdengewöhnliche Textanzeigen nicht mehr auf Basis der eingebuchten Keywords geschaltet, sondern Google übernimmt diesen Teil der Arbeit automatisch. Google schaltet dabei zur jeweiligen Suchanfrage des Users eine relevante Zielseite, ausgehend von der eigenen Website. Dieses, im November 2011 ausgerollte Feature, greift auf den organischen Suchindex von Google zurück, weshalb indizierte Webseiten die Voraussetzung für die Schaltung dieses Anzeigenformates sind. Besonders für E-Commerce-Unternehmen oder große Websites mit schnell wachsenden oder häufig wechselnden Inhalten ist das DSA eine wirksame Lösung, das Keyword-Set ohne großen Aufwand auf dem aktuellsten Stand zu halten. Außerdem soll der Werbende mit dem DSA viele Longtail Suchanfragen bedienen, welche nicht als Keywords in die Suchkampagnen eingebucht wurden.

Merkmale vom DSA

Ein wichtiges Merkmal der Dynamischen Suchanzeigen ist, dass die Anzeigentitel aus einerKombination von Suchbegriffen und den Keywords der Webseite generiert werden. Der Werbende muss die erste und zweite Textzeile, sowie die angezeigte URL der Textanzeige selbst erstellen. Dadurch findet das Google Ads Management zu einem großen Teil auf Kundenseite statt, welches wiederum mehr Relevanz für die Anzeige bringt. Dadurch ist dieser Anzeigentitel passgenau auf die Bedürfnisse des Suchenden zugeschnitten.Außerdem können die Anzeigentitel um ein Vielfaches länger sein als bei normalen Textanzeigen. Nicht nur der verlängerte Anzeigentitel der DSA-Anzeigen spricht für die dynamischen Suchanzeigen. Ein weiteres wichtiges Merkmal der DSA ist die höhere Reichweite durch die zusätzliche Abdeckung des Longtails, welches als Keywordrecherche-Tool für die Suchkampagne eingesetzt werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Werbende keine ausführlichen KeywordRecherchen im Vorfeld betreiben muss. Dies bringt eine enorme Zeitersparnis ggü. den Suchkampagnen. Außerdem wird die Anzeige ständig automatisch durch den Crawler aktualisiert. Denn sobald eine Veränderung der Indexseiten stattfindet, wird die Website neu gecrawlt und die Anzeigen gleichzeitig aktualisiert. Somit bleiben die Anzeigen immer auf dem aktuellsten Stand. Des weiteren sind DSA-Kampagnen kompatibel mit Anzeigenerweiterungen, d.h. Sitelinks, Standorterweiterungen, Produkterweiterungen, Profilerweiterungen und Anruferweiterungenkönnen zu den DSA-Kampagnen vom Werbenden hinzugefügt werden.

Nachteile der dynamischen Suchanzeigen

Leider bergen die DSA neben den aufgeführten Vorteilen, auch einige Nachteile. Dazu gehören unter anderem, dass der Werbende einen Kontrollverlust der Anzeigentexte erhält, da ein Teil der Anzeigen dynamisch erstellt wird. Es könnte vorkommen, dass fremde Markennamen in die Anzeigentexte eingebucht werden und dies zu einer Markenrechtsverletzung führt. Aus diesem Grund sollte der Werbende beim Erstellen einer DSA-Kampagne bekannte Markennamen, insbesondere die der Konkurrenz ausschließen. Ein weiteres Problem besteht darin, dass sich Suchkampagnen und DSA-Kampagnen gegenseitig kannibalisieren. D.h., dass diese Kampagnen gegeneinander konkurrieren und so der CPC ansteigt. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, sollte der Werbende die wichtigsten Keywords der Suchkampagne als negative Keywords in der DSA-Kampagne einbuchen. Im besten Fall legt der Werbende eine allgemeine Liste in der gemeinsamen Bibliothek an, die per AdWords-Script einmal wöchentlich alle gebuchten Keywordsder Suchkampagnen dieser allgemeinen negative Liste hinzufügt. Diese Liste sollte dann in allen DSA-Kampagnen enthalten sein. Dadurch entgeht der Werbende der Keyword-Kannibalisierung im eigenen Konto. Ein weiterer Nachteil von DSA-Kampagnen liegt in der ständigen Kontrolle durch das Ausschließen von Keywords. Es wird unnötigerweise nicht relevanter Traffic generiert, welcher beim Werbetreibenden zusätzliche Kosten verursacht.

Targeting beim DSA

Bei Kampagnen mit dynamischen Suchanzeigen muss der Werbende dynamische Anzeigenziele angeben. Hierbei bestimmt er konkret, welche Bereiche oder Seiten der Website für die Anzeigen verwendet werden sollen. Um seine Anzeigen erfolgreich zu schalten, bietet Google dem Werbenden fünf verschiedene Targeting-Optionen an. Dabei kann ein dynamisches Anzeigenziel aus bis zu drei der folgenden Attributen zusammengesetzt werden.
  1. Alle Webseiten: Bei dieser Option werden die Anzeigen auf allen Seiten der Website-Domain geschaltet
  2. Kategorien: Indem Google den organischen Suchindex bei dem „dynamischen Suchanzeigesystem“ verwendet, kann es einzelne Themen bzw. Kategorien für die Website festlegen. Diese festgelegten Kategorien, kann der Werbende als Anzeigenziel verwenden. Der Werbende hat die Möglichkeiten eigene Kategorien zu definieren. Dabei besteht allerdings die Gefahr, dass dieses Anzeigenziel fehlerhaft vom System erfasst wird undsomit nicht korrekt funktioniert.
  3. URL: Ebenfalls ist die Ausrichtung der Anzeigen auf Basis bestimmter URL's bzw. Inhalten in den URLs möglich. Hierbei kann der Werbende eine beliebige Zeichenfolge eingeben, welche in der URL enthalten sein soll.
  4. PAGE_TITLE: Die Targeting-Option "PAGE_TITLE" (Dt. Übersetzung: Seitentitel), ist der Text, der dem User im jeweiligen BrowserTab angezeigt wird. Dieses Anzeigenziel verhält sich ähnlich wie das Attribut "URL". Dabei hat der Werbende wieder die Möglichkeit eine Zeichenfolge zu definieren, die im Seitentitel enthalten sein soll.
  5. PAGE_CONTENT: Die letzte Ausrichtungsmöglichkeit heißt "PAGE_CONTENT".Hierbei kann der Werbende die Seiten zusammenfassen, die bestimmte Inhalte enthalten. Dabei muss die frei wählbare Zeichenfolge auf der Webseite enthalten sein.
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